Meine Blog-Liste

Montag, 13. August 2012

29. Gewerkschaftsmarkt in Spandau

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
unter dem Motto  „Gemeinsam für ein gutes Leben“
beteiligt sich der Orttsverband der IG Bauen-Agrar-Umwelt auch in diesem Jahr an dem Gewerkschaftsmarkt in der Altstadt von Spandau.

Ort: an den Spandau Arcaden, Klosterstraße 3/Brunsbütteler Damm, 13581 Berlin
Zeit: 10:30 bis 11:00 Uhr Begrüßung und Talk

Begrüßung:
  •   Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister
  •   Klaus Abel, IG Metall Berlin        
  •   Klaus Prosche, DGB Spandau / IG BAU
Programm                                  
  • Peter the Guitarman Live - Country, Schlager, Rock
  • Roadshow 2012 der IG Metall »Kurswechsel für ein gutes Leben«
Weitere Informationen und Aktionen für  bezahlbare Mieten in Berlin.
Sozial verantwortliche Vergabe und Beschaffung
Förderung der Aus- und Weiterbildung
Verkehrspolitik im Interesse der Menschen
Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus




Die Kollegen der IG BAU werden ab 9:00 Uhr mit einem Stand und weiteren Überraschungen für Euch vor Ort sein. Alle GewerkschaftlerInnen sind herzlich eingeladen.

Ortsverband Spandau der IG Bauen-Agrar-Umwelt
Hivzi Kalayci
Betreungssekretär

Mittwoch, 20. April 2011

IG BAU Spandau ruft zum Workers Memorial Day auf

Der Ortsverband der IG BAU ruft zum Workers Memorial Day auf.

Arbeits- und Gesundheitsschutz darf kein Luxus sein.

Allein im Baugewerbe gab es 2010 alle 14 Stunden einen tödlichen Unfall:


  • 147 tödliche Arbeits- und Wegeunfälle ( 33 mehr als 2009)


  • 119423 meldepflictige Arbeitsunfälle

  • 11742 meldepflichtige Wegeunfälle

Deshalb fordert der Ortsverband der IG BAU in Spandau alle Spandauer Bauarbeiter auf,


am Donnerstag, den 28. April 2011 um 12 Uhr an einer Schweigeminute für den Workers Memorial Day teilzunehmen.

Die Menschen vom Bau haben bessere Arbeitsbedingungen verdient!




Freitag, 1. April 2011

Dietmar Schäfers in Berlin Neuköln


Heute am 1. April besuchte, nach dem Motto es ist "kein Aprilscherz" es geht zum Streik zu, Dietmar Schäfers eine Straßenbaustelle in Berlin Neuköln. Fast 50 Kollegen aus den Betrieben Strabag, G. Tesch, Trapp Infra, Torkret, Meyer & John hörten die aktuellen Ausführungen des Stellv. Bundesvorsitzenden der IG Bauen-Agrar-Umwelt gespannt zu.


Auch die Kollegen von Ortsverband Spandau verfolgten die Aktion und sicherten dem Kollegen Schäfers ihre Unterstützung zu.




Donnerstag, 31. März 2011

Arbeitgeber im Baugewerbe verhalten sich wie Betonköpfe

Auch in der 3. Runde keine Einigung.Tarifverhandlungen im Baugewerbe vor dem Scheitern. Von Mittwoch, den 30.März 2011 bis in die frühen Morgenstunden des 31. März 2011 fand in Berlin die dritte Trarifverhandlung für das Bauhauptgewerbe statt. Nach langen und zähen Verhandlungen, mehrfachen Unterbrechungen und Beratungen mit waren die Arbeitgeber nicht bereit ein einigungsfähiges Angebot vorzulegen. Bei der ultimativen Haltung der Arbeitgeber, die in dieser Verhandlung besonders deutlich geworden ist, richten wir uns auf einen Arbeitskapf ein. Da damit nicht zu rechnen ist, dass die Arbeitgeber auch in der Schlichtung ihre ideologischen Blockaden grundsätzlich aufgeben. Weitere Onformationen folgen. Ortsverband Spandau

Dienstag, 29. März 2011

Wir bauen fürs Leben - Wir sind mehr WERT

ARBEITGEBER MACHEN UNTERIRDISCHES ANGEBOT Nur 1,8 % mehr bieten die Arbeitgeber als Einkommenserhöhung an.Dies liegt aber weit unter der zu erwartenden Preissteigerung.

Wir , die Mitglieder im Ortsverband Spandau, fordern



  • 5,9%ige Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen

  • Klare Angleichungsschritte der Einkommen OST an West

  • Deutliche Erhöhung der Mindestlöhne insbesondere im Osten

Aus den Gründen waren und sind die Kollegen des Ortsverbandes unterwegs auf den Baustellen in Berlin Spandau und informieren die Baubeschäftigten über die Stand der Verhandlungen. Sowie hier auf der Baustelle Südkreuz.










Jetzt gilt`s: Nur durch weitere gemeinsame Bewegung auf den Baustellen, in den Büros und in den Werkstätten ist es möglich Druck auszuüben und einen drohenden Arbeitskampf zu verhindern. Jetzt Mitglied werden.

Wir bauen fürs Leben! Wir für mehr!

Dienstag, 22. Juni 2010

Erste DGB Bewertung zur Kopfpauschale

Annelie Buntenbach







Röslers Amoklauf: „Modell einer Gesundheitsprämie mit sozial gestaffelten Beiträgen“ (Stand: 01. Juni 2010) Vergiftetes Angebot - leere Versprechen. DGB fordert Stopp der Kopfpauschale.

Zu den Plänen von Bundesgesundheitsminister Rösler sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin:

"Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lehnt die aktuellen Pläne von Bundesgesundheitsminister Rösler zur Einführung einer Kopfpauschale in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Nachdruck ab. Wir fordern CDU und CSU auf, den von der FDP auf Biegen und Brechen geplanten Einstieg in den Ausstieg aus der solidarischen Finanzierung der GKV endlich zu stoppen.
Röslers Pläne sind weder gerecht noch nachhaltig, sondern eine Ausweitung und Aufblähung der heutigen Zusatzbeiträge zu künftig stark steigenden Kopfpauschalen für alle Versicherten ohne Ausgleich, mit denen bestehende Ungerechtigkeiten manifestiert und die künftigen Mehrbelastungen allein bei den Versicherten abgeladen werden sollen. Röslers Beteuerungen für eine gerechtere Finanzierung des Gesundheitssystems haben sich erwartungsgemäß als leere Versprechen und reine Täuschungsmanöver herausgestellt.
Das Rösler-Modell ist ein vergiftetes Angebot, mit dem die FDP der solidarischen Finanzierung der GKV den Tod auf Raten verordnen will. Die von Rösler geplante Kopfpauschale von anfangs 30 Euro würde das Solidarprinzip auf den Kopf stellen, weil sie erstens nur von den Versicherten aufgebracht werden soll und zweitens Gering- sowie Durchschnittsverdiener deutlich stärker belastet als Gutverdiener. Auch Beruhigungspillen des Ministers wie z.B mögliche Ausnahmeregelungen beim Beitragssatz für Geringverdiener ändern nichts daran, dass zum Beispiel Rentnerinnen und Rentnern eine Kopfpauschale ohne jeden Ausgleich verpasst werden soll, die bei einem zu erwartenden Anstieg zu deutlichen Mehrbelastungen führen wird. Spitzenverdiener dagegen, die sich an der solidarischen Finanzierung bislang gar nicht beteiligen, bleiben nach dem Rösler-Modell weiter fein raus.
Röslers Ankündigung, den allgemeinen Beitragssatz von Arbeitgebern und Versicherten möglicherweise anzugleichen, reicht bei weitem nicht aus und soll offensichtlich davon ablenken, dass die paritätische und solidarische Finanzierung durch die Kopfpauschale aus den Angeln gehoben werden soll. Ein solcher Einstieg in den Ausstieg aus der solidarischen Finanzierung muss gestoppt werden.
Der DGB fordert weiter einen Solidaritätspakt zur Deckung der Defizite und nachhaltigen Stabilisierung der GKV-Finanzen. Wir fordern die volle paritätische Finanzierung durch die Arbeitgeber, die Einbeziehung der PKV in den Finanzausgleich und eine Verbreiterung der solidarischen Finanzierungsgrundlagen durch Kapitaleinkünfte und angemessene Steuerzuschüsse zur Deckung von gesamtgesellschaftlichen Leistungen der GKV."

Bild: Annelie Buntenbach (DGB Vorstandsbereich Sozial-, Arbeit-, und Europapolitik)

Sonntag, 20. Juni 2010

Blockade vor dem Werkstor bei Westerwelle in Beeskow

Bild: Dieter Marzahn
Ortsverband Spandau in Aktion

Die Belegschaft in dem Betonwerk Westerwelle in Herford streiken seit 9Wochen ununterbrochen. In der Niederlassung in Brandenburg arbeiten die KollegenInnen ungerührt weiter als wäre nichts geschehen. Am Freitag den 11.6.10 trafen sich 20 Kolleginnen und Kollegen aus den Bezriksverbänden Berlin und Mark Brandenburg zu einer Solidaritätsaktion vor dem Werkstor des Betonwerkes der Fa. Westerwelle in Brandenbug im Ortsteil Beeskow. Da weder die Geschäftsleitung und die Beschäftigten bereit waren vor das Werkstor zu kommen, entschlossen sich die Kolleginnen und Kollegen spontan das Werkstor zu blockieren.


Die Kollegen fuhren mit ihren Fahrzeugen auf und schwupp war das Werkstor in Beskow blockiert. Erst nach massiver Androhung von einer Strafanzeige die den Kolleginnen und Kollegen vor dem Werkstor schriftlich durch die Betriebsleitung überbracht wurde, und durch das Erscheinen der Polizei konnten die Kolleginnen und Kollegen der Beziksverbände Berlin und Brandenburg überzeugt werden das Werkstor freizugeben. Aber eins ist sicher, wenn unsere Kollegen in Herford unsere Solidarität erneut brauchen, dann werden wir selbstverständlich die Aktionen in Beeskow fortsetzen.